Erste Begegnungszone Göriach im Lungau
Erste Begegnungszone Göriach im Lungau

 Begegnungsbankerl

 

In 25 Salzburger Gemeinden haben in 2017 durch Aufstellen von Begegnungsbänken Orte der Begegnung und des Austausches geschaffen.

Wir haben in der Kategorie Generationen und Zusammenleben den Salzburg Regionalitätspreis gewonnen. Herzlichen Dank an die vielen Mitwirkenden!

Was ist das besondere an diesen Zonen:

Die Bänke laden zu Begegnung und achtsamen Austausch ein und können zur örtlichen Energietankstelle werden.  Hier sollen sich Menschen  durch bewusste Wahrnehmung und Wertschätzung  gegenseitig  stärken, wohl fühlen und ganz wichtig FREIRAUM bekommen. Durch die individuelle künstlerische Gestaltung einiger Bänke bekommen bestimmte Plätze einen besonderen

                                                                                    Ausdruck.

 

"In der Natur, mit der Natur" könnte ein Leitsatz lauten.

Besonders ist auch die Art wie die beiden Bankerl stehen, dazu der Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther:

Das ist die einzige Stellung der Bänke wo wir uns einerseits verbunden und auch frei fühlen. Die Dörfer sollten sich so aufstellen wie die Bänke aufgestellt sind und die Menschen einladen, ermutigen und inspieren zu zeigen dass sie mit ihren Fähigkeiten und Potentialen in der Ortsgemeinschaft gebraucht werden.

Zudem sind die Bänke energetisch verbunden: Ein bienenfreundlicher Baum dient als "Bienen- und Insektentankstelle" - also als ideale Insektennahrung.

Ein Ziel unserer Vereinigung und auch dieses Projekts ist das "Natürliche" und die "Vielfalt" zu fördern. Bezogen auf die Bienen sind die oft als Wegbegrenzung verwendeten Thujen keineswegs sinnvoll.

Die Idee dieser besonderen Bänke kommt von Dr. Boglarka Hadinger, einer Logotherapeutin. Frau Hadinger ist Viktor Frankl Preisträgerin. Gehört, gesehen und nun umgesetzt!

Eine wesentliche Inspiration entsteht durch die künstlerische Gestaltung einiger Bänke. Es gibt viele Arten der Begegnung. Die Bänke werden von einheimischen Künstlern, einer Kinderkrippe, Senioren, Tänzern, Musikern... zu einem speziellen Thema gestaltet. So lädt das Konzept in der Endstufe ein weitere Gemeinden zu besuchen und einen anderen Ort der Begegnung kennen zu lernen. So kann ein Salzburger Gesamtkunstwerk entstehen und immer wieder mit lebensförderlichen Aktivitäten verbunden werden.

Als vorläufiger Projektabschluss folgen im April/Mai 2018 die Gemeinden Lamprechtshausen, Oberalm, Radstadt und Tamsweg.

 

"Die Menschen einander näher zu bringen, sich in die Augen zu schauen, Herzenswärme und Verständnis zu spüren und ein gutes Wort zu erfahren, die Bankerl laden dazu ein!“

 Helmut Mödlhammer Pate Projekt Begegnungsbänke

 1999 bis 2017 Präsident des österreichischen Gemeindebundes

 

 

Projektverantwortlich: Julia Füreder, in Hallein lebende Biologin, Künstlerin und Autorin Mehr Information

Die Begegnungszonen waren auch Signal hin zum Kongress "Kommunale Intelligenz", der am 7. Oktober im Salzburger Odeion stattgefunden hat, wo Begegnung und Austausch ein zentrales Thema war.

 

DANKE an die visionären Unternehmen, die das Projekt und unsere Vereinsarbeit finanzieren!

Das baut sich laufend auf, hier lesen Sie die Motivation unserer Partner mitzuwirken: Mehr Information

Aus der Zivilgesellschaft heraus die vielen kleinen kraftvollen Unternehmenseinheiten zu fördern ist eines unserer Ziele! Wollen Sie ebenfalls Teil der Lösung sein und mit einem kleinen Betrag mitfinanzieren!?

Wir freuen wir uns über jeden Kontakt! Mail senden

 


Projektstart am 26. Juli 2017

Projektstart war in Sankt Michael im ursprünglichsten Salzburger Gau, dem Lungau.

Bei der kleinen Eröffnung waren neben dem Hausherrn BGM Manfred Sampl die Bürgermeister der Gemeinden Göriach, Tamsweg und Thomatal eingeladen, da wir in diesen Gemeinden ebenfalls Begegnungszonen geschaffen haben, bzw. in Tamsweg im Frühjahr 2018 schaffen werden. Bei der Eröffnung mit dabei war Projektbotschafter Helmut Mödlhammer.

Bilder finden Sie unten.

Bilder von der Eröffnung


7. August haben wir in Altenmarkt eröffnet.

Neben vielen Menschen aus dem Dorf mit dabei Bürgermeister Rupert WInter,mit Vize Peter Listberger. Der Präsident des Salzburger Gemeindebundes Günther Mitterer und Rudi Obauer, einer unser Projektbotschafter hat uns ebenfalls beehrt. Danke an unsere Künstlerinnen Tina und Dani und an die beiden Nachswuchsmusikanten für die sehr professionelle musikalische Begleitung, toll!

 


Am 25. August war Start im Pinzgau

Im Pinzgau wurde beim Samplhaus und in Nähe der Gemeinde in Bramberg eröffnet. Neben dem Bramberger und Krimmler Bürgermeister waren die Wolfsforscherin Gudrun Pflüger und der vielfältige Pionier Baldur Preiml dabei. Beide sind Botschafter unserer Vereinigung. Das Bramberger Projekt begleiten Susanna und Christian Vötter von Tauriska und der Leoplold Kohr Akademie. Danke an Julia Füreder und dem Hilfswerk Hallein für die künstlerische Gestaltung der Bänke. Einen herzlichen Dank an die Hausherrin vom Samplhaus Christine Hochwimmer, dass wir eine Begegnungszone an dem so verbindenden und ursprünglichen Ort schaffen durften. Beim zweiten Bild haben wir die Medienvertreter ins Bild gebeten, so vieles geschieht oft ungedankt im Hintergrund. Deshalb einmal ein Danke an RTS Regional TV, den Pinzgauer Nachrichten und Bezirksblätter für die schönen Beiträge.


Am 10. September war in Seeham stellvertretend für  den Flachgau Station.

Vorab danke an die wunderschöne künstlerische Gestaltung. Nach der Messe wurde die Begegnungszone vom örtlihchen Pfarrer gesegnet. Mit dabei unser Projektbotschafter Sepp Forcher.


Der Tennengau als Abschluss für 2017

 

Als letzter Bezirk Tennengau war der Start am DI 26. September am Egelsee in Golling. Prominenter Bankerlsitzer war der Gollinger Haubenkoch Andreas Döllerer. In der Mitte ein zufriedener Bürgermeister. Wie schön viele zum Wohle der Gemeinschaft einen Beitrag leisten. Herzlichen Dank an TIna Miller Lebensverkoster, für ihre alles Sinne anregende Bank. Sie hat es gleich selbst probiert, schmeckt herrlich. Danke an den zweiten Künstler, Markus Anders, der zeigt, dass mit Metall (Schlagmetall) viel möglich ist, die eiserne Goldreserve für Golling (bitte nicht weitersagen)
Herzlichen Dank an den Amtsleiter Andreas Grundbichler für die offene Haltung und seine große Flexibilität. Und danke der Verbinderin Irmgard Schweitzer. Ohne Geld, keine Musi! Danke den Unternehmen Holzcenter Weiss, Silberholz, Gärnterei Tautermann, Günther Tore und dem BIO Bäcker Jakob Itzlinger. Es macht riesig Spaß mit solchen Unternehmen gemeinam zu wirken.   

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Begegnungszone Golling_Übergabe_Eroeffnung_260917
Aufstellung Begegnungsbänke 26.9.2017.pd
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Vorschau: 2018

 

Es kommen im Frühling die Gemeinden Lamprechtshausen als Bürgermeisterinnen Gemeinde. Im Tennengau folgt Oberalm. Im Pongau im neu gestalteten Bereich in Radstadt beim wunderschönen Stadtteich. Das Projekt schließt in Tamsweg, dort wird im Begegnungszentrum Schloß Kuenburg eine Bankerl Begegnungszone folgen. Wir sind im Lungau gestartet, durften 28 Gemeinden beglücken und schließen mit der 29., insofern nicht drigender Bedarf gemeldet wird. 29 statt 30 Gemeinden, warum? In Bramberg gibt es zwei, Flexibilität ist wichtig in Zeiten wie diesen.

 

Schön wenn Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kunst/Kultur in einem Boot ist. Es macht Freude in eine gemeinsame Richtung zu rudern.