Besuch am 5. Mai 2015: Gesprächsabend aus der Sicht von Georg aus der Dach- bzw. Unterstützungsorganisation:

 

Die Gesprächsabende, die wir in ganz Österreich machen sind ganz unterschiedlich, Großkirchheim war eine wunderschöne Überraschung. Der Abend hat schon Vormittag begonnen. Ich war alleine vor Ort und bin von der Organisatorin Maria Hauser Sauper und deren Freundin Inge herzlich empfangen worden. Einen herzlichen Dank für die Offenheit!

An dem Tag ging es mir auch darum selbst den Ort zu spüren und so hat Heidi Schober mir einige Schätze gezeigt. Beeindruckend ist die weitgehende Ursprünglichkeit des Ortes.

 

 

Small ist Beautyfull ist eine der der bleibenden Aussagen des längst verstorbenen alternative Nobelpreisträgers und Vordenkers Leopold Kohr und passt zu dem Ort.

Er war selbst Gast im Schlößl, an dem Ort wo auch wir uns austauschten zum Thema „Was macht Großkirchheim Lebenswert“

Im Schlößl, einem sicheren und angenehmen Ambiente, haben wir die Schätze gesammelt. Ca. 25 Großkirchheimer und Großkirchheimerinnen haben mitgewirkt. Als Schätze gäbe es viel zu nennen,  das einzigartige Glocknerbrot, oder den so beruhigenden und gesundsheitsfördernden Gartlwasserfall. Auch Lamas gibt es im Zentrum, die in meiner Wahrnehmung ziemlich unbemerkt dahingrasen. Und wunderschöne alte Häuser die strahlen.

Ein wundervolles Dorf, wo auch die Frage gekommen ist, sehen wir sie noch, die Einzigartigkeit?.

Die ganz großen Schätze liegen sicher in den Potentialen bzw. Fähigkeiten der Menschen. Das war an diesem Abend nur zu erahnen und vieles wäre wohl in einem vertraulichen vier Augengespräch zu erfahren gewesen. Ein Schatz war sofort sichtbar, unser „Schriftführer“ an dem Abend, der Peter hat eine Schrift die schon an Kunst grenzt..

Ein Schatz ist sicher auch der alte Schloßwirt Hubert Sauper, der uns mit dem Buch „Tiefes Tal“ noch tiefere Einblicke geschenkt hat. In dem Vorwort von Günter Lehofer ist zu lesen, dass Hubert die Klettersteige des Lebens und nicht die Autobahnen interessieren.

 

Einen herzlichen Dank auch an Heidi Schober für das Gastgeschenk, einen Rucksack mit Köstlichkeiten aus Großkirchheim. Und auch für den Geist war ein Hinweis dabei „Nach innen horchen“. Na wo denn? Natürlich beim Gartlwasserfall!

Mein Ressumee: Auch wenn an dem Abend vieles was "brennt" nicht angesprochen wurde, Großkirchheim könnte einer der ersten „Lebenswerten Vorbildgemeinden“ in Österreich werden. Alles weitere liegt nur an uns, wenn wir achtsam und wertschätzend aufeinander zugehen bzw. miteinander umgehen, dann gibt es nur den Weg zum Ziel, ein verbindendes Dorf zu werden, das alle Potentiale die wir für ein zufriedenes Lebens brauchen im eigenen Ort zu finden sind und zum Gemeinwohl eingebracht werden.

Möge das gelingen, wenn es so sein soll!

Am 1. November, zu Allerheilligen könnte man für die gebrechlichen Menschen im Ort mit der Aufstellung von Stühlen Wertschätzung und Wahrnehmung entgegenbringen.

Vielleicht gibt es ja zu Silvester 2015 eine einzigartige Überraschung, eine schöne Idee war da!

 

Ich danke euch für diesen angenehmen und unvergesslichen Tag