Viele Schätze wurden notiert...
Viele Schätze wurden notiert...

Gesprächsabend vom 9. Juni 2015 "Was macht Großgmain Lebenswert"

 

Georg Dygruber vom Kernteam der Dachorganisation hat den Abend begleitet, seine Zusammenfassung und Sichtweise:

 

Zu Mittag angekommen, ging es mir darum Menschen im Ort zu begegnen, mich auszutauschen und die Frage zu stellen „Was macht Großgmain Lebenswert“?

Die Menschen war oft überrascht über diese Frage, es zeigt aber wenn wir den Fokus etwas richten was uns nährt, dann geht dann ist bei vielen schnell eine Offenheit da.

Auch Kinder sind nicht immer dem Satz gefolgt „mit Fremden spricht man nicht“.

 

 

 

Interessante Gespräche wo ich lernen darf ergeben sich mit einfachen, oft sogar scheuen Menschen. So direkt in das Epizentrum bin ich nicht gedrungen. Ein kurzer Austausch mit Doris Hell oder eine sehr motivierte und offene Chefin im Friseurladen waren angenehm. Vielleicht sind es auch da die netten, kleinen Dinge die nähren.

 

Dann, gefragt nach einem wirklichen Vorbild in aktiver Lebensführung wurde mir ohne Überlegung Frau Kohles genannt: Das Gespräch mit der 90-jährigen ehemaligen Lehrerin war sehr nährend. Das wichtigste beim Menschen ist an die Dinge mit Herz, Hirn und Humor heranzugehen, was sie gleich mit dem Hinweis Hirn haben andere wahrscheinlich mehr. Was macht eine Frau wie Frau Kohles aus, wie lebt sie? Menschen wertschätzen ist ihr wichtig und Dankbarkeit war oft herauszuhören. Seit kurzem hat sie eine Gehhilfe, beklagt sich nicht darüber, sondern schaut eben auf das was sie noch hat und nicht auf das war ihr fehlt. Sie sagte es gibt irdische und himmlische Engeln. Einige Minuten hat eine Dame ein Milchbrot als Geschenk gebracht, einfach so und war auch schon wieder weg. Ein irdischer Engel eben…

 

Eine noch interessante Beobachtung hatte ich am Nachmittag. Neben meinen Essen vom Stammtisch zum mithören „vergattert“, war das Thema Krankheit am Bewegungsapparat. Viele Meinungen und Erfahrungen meist über Operationen und die möglichen Ersatzteile waren das Thema, aber nicht im einem Satz wie können wir Problemen natürlich lösen oder überhaupt vermeiden bzw. reduzieren. Ein einfacher, kostenloser Ansatz wäre sich natürlich zu bewegen, konkret seine Gehgewohnheiten zu hinterfragen. 

 

Am Gesprächsabend waren dann ca. 35 Personen Menschen aus Großgmain dabei. Eine sehr aktive Runde, fast zu groß um alles unterzubringen. Der Bürgermeister und der „Untersbergpfarrer“ Herbert Schmatzberger konnten sich zurücklehnen, die Akteure waren die Bürger an diesem Abend. Dabei auch Manuel Bukovics von den Bezirksblättern um von den Abend zu berichten.

 

Viele Schätze und Wünsche haben wir notiert. Es würde zu weit führen diese hier anzuführen. Ein Beispiel ein Geschäft auf Bürgerbeteiligungsbasis nach dem „Waldviertler Modell“ von Heini Staudinger zu organisieren.

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Es waren an dem Abend viele „gültige Strimmen“ um es in den Worten von dem Kabaretisten Roland Düringer auszudrücken.

Es gibt voraussichtlich Ende August / Anfang September einen Workshop, wo mit 7 Personen aus der Runde mögliche weitere Schritte besprochen werden.

 

Vielleicht darf in Großgmain ein „lebenswerter Rahmen“ entstehen. Es fühlt sich jedenfalls gut an.

 

Nachbericht der Bezirksblätter: Mehr Information