Erste Begegnungszone Göriach im Lungau
Erste Begegnungszone Göriach im Lungau

 Besondere Zonen der Begegnung

 

In 25 Salzburger Gemeinden wurden 2017 durch Aufstellen von Begegnungsbänken Orte der Begegnung und des Austausches geschaffen.

Wir haben in der Kategorie Generationen und Zusammenleben den Salzburger Regionalitätspreis gewonnen. Herzlichen Dank an die vielen Mitwirkenden!

Was ist das besondere an diesen Zonen:

Die Bänke laden zu Begegnung und achtsamen Austausch ein und können zur örtlichen Energietankstelle werden.  Hier sollen sich Menschen  durch bewusste Wahrnehmung und Wertschätzung  gegenseitig  stärken, wohl fühlen und ganz wichtig FREIRAUM bekommen. Durch die individuelle künstlerische Gestaltung der Bänke bekommen diese Plätze einen besonderen Ausdruck.

 

Die Begegnungszonen bauen auf vier Säulen auf:

 

1. Die Stellung der Bänke:

Besonders ist die Art wie die beiden Bankerl stehen, dazu der Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther:

Das ist die einzige Stellung der Bänke wo wir uns einerseits verbunden und auch frei fühlen. Die Dörfer sollten sich so aufstellen wie die Bänke aufgestellt sind und die Menschen einladen, ermutigen und inspieren zu zeigen dass sie mit ihren Fähigkeiten und Potentialen in der Ortsgemeinschaft gebraucht werden.

2. Ein Obstbaum als Verbinder:

Zudem sind die Bänke energetisch verbunden: Ein bienenfreundlicher Baum dient als "Bienen- und Insektentankstelle" - also als ideale Insektennahrung. Ein Ziel unserer Vereinigung und auch dieses Projekts ist das "Natürliche" und die "Vielfalt" zu fördern. Bezogen auf die Bienen sind die oft als Wegbegrenzung verwendeten Thujen keineswegs sinnvoll.

3. Die Kunst als generationenverbindender Ausdruck:

Eine wesentliche Inspiration entsteht durch die künstlerische Gestaltung der Bänke, das gemeinsam von Alt- und Jung gestaltet wird.

4. Das freiwillige WIR in einer Gemeinde:
DIe Begegnungszonen stehen symbolisch für ein achtsames, aufbauendes Miteinander im Ort. Bei verschiedensten Anlässen sollte dieser Ort mit einbezogen werden und kann mit anderen Orten in Österreich interagieren.

 

 

"Die Menschen einander näher zu bringen, sich in die Augen zu schauen, Herzenswärme und Verständnis zu spüren und ein gutes Wort zu erfahren, die Bankerl laden dazu ein!“

 Helmut Mödlhammer Pate Projekt Begegnungsbänke

 1999 bis 2017 Präsident des österreichischen Gemeindebundes

 

 


Projektstart am 26. Juli 2017

Projektstart war in Sankt Michael im ursprünglichsten Salzburger Gau, dem Lungau.

Bei der kleinen Eröffnung waren neben dem Hausherrn BGM Manfred Sampl die Bürgermeister der Gemeinden Göriach, Tamsweg und Thomatal eingeladen, da wir in diesen Gemeinden ebenfalls Begegnungszonen geschaffen haben, bzw. in Tamsweg im Frühjahr 2018 schaffen werden. Bei der Eröffnung mit dabei war Projektbotschafter Helmut Mödlhammer.

Bilder finden Sie unten.

Ein 5 Minuten Beitrag von RTS Salzburg:


Bilder von der Eröffnung in Sankt Michael:


7. August haben wir in Altenmarkt eröffnet.

Neben vielen Menschen aus dem Dorf mit dabei Bürgermeister Rupert WInter,mit Vize Peter Listberger. Der Präsident des Salzburger Gemeindebundes Günther Mitterer und Rudi Obauer, einer unser Projektbotschafter hat uns ebenfalls beehrt. Danke an unsere Künstlerinnen Tina und Dani und an die beiden Nachswuchsmusikanten für die sehr professionelle musikalische Begleitung, toll!

 


Am 25. August war Start im Pinzgau

Im Pinzgau wurde beim Samplhaus und in Nähe der Gemeinde in Bramberg eröffnet. Neben dem Bramberger und Krimmler Bürgermeister waren die Wolfsforscherin Gudrun Pflüger und der vielfältige Pionier Baldur Preiml dabei. Beide sind Botschafter unserer Vereinigung. Das Bramberger Projekt begleiten Susanna und Christian Vötter von Tauriska und der Leoplold Kohr Akademie. Danke an Julia Füreder und dem Hilfswerk Hallein für die künstlerische Gestaltung der Bänke. Einen herzlichen Dank an die Hausherrin vom Samplhaus Christine Hochwimmer, dass wir eine Begegnungszone an dem so verbindenden und ursprünglichen Ort schaffen durften. Beim zweiten Bild haben wir die Medienvertreter ins Bild gebeten, so vieles geschieht oft ungedankt im Hintergrund. Deshalb einmal ein Danke an RTS Regional TV, den Pinzgauer Nachrichten und Bezirksblätter für die schönen Beiträge.


Am 10. September war in Seeham stellvertretend für  den Flachgau Station.

Vorab danke an die wunderschöne künstlerische Gestaltung. Nach der Messe wurde die Begegnungszone vom örtlihchen Pfarrer gesegnet. Mit dabei unser Projektbotschafter Sepp Forcher.


Der Tennengau als Abschluss für 2017

 

Als letzter Bezirk Tennengau war der Start am DI 26. September am Egelsee in Golling. Prominenter Bankerlsitzer war der Gollinger Haubenkoch Andreas Döllerer. In der Mitte ein zufriedener Bürgermeister. Wie schön viele zum Wohle der Gemeinschaft einen Beitrag leisten. Herzlichen Dank an TIna Miller Lebensverkoster, für ihre alles Sinne anregende Bank. Sie hat es gleich selbst probiert, schmeckt herrlich. Danke an den zweiten Künstler, Markus Anders, der zeigt, dass mit Metall (Schlagmetall) viel möglich ist, die eiserne Goldreserve für Golling (bitte nicht weitersagen)
Herzlichen Dank an den Amtsleiter Andreas Grundbichler für die offene Haltung und seine große Flexibilität. Und danke der Verbinderin Irmgard Schweitzer. Ohne Geld, keine Musi! Danke den Unternehmen Holzcenter Weiss, Silberholz, Gärnterei Tautermann, Günther Tore und dem BIO Bäcker Jakob Itzlinger. Es macht riesig Spaß mit solchen Unternehmen gemeinam zu wirken.   

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Begegnungszone Golling_Übergabe_Eroeffnung_260917
Aufstellung Begegnungsbänke 26.9.2017.pd
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Vorschau: 2018

 

Es kommen im Frühling die Gemeinden Lamprechtshausen als Bürgermeisterinnen Gemeinde. Im Tennengau folgt Oberalm. Im Pongau im neu gestalteten Bereich in Radstadt beim wunderschönen Stadtteich. Das Projekt schließt in Tamsweg, dort wird im Begegnungszentrum Schloß Kuenburg eine Bankerl Begegnungszone folgen. Wir sind im Lungau gestartet, durften 28 Gemeinden beglücken und schließen mit der 29., insofern nicht drigender Bedarf gemeldet wird. 29 statt 30 Gemeinden, warum? In Bramberg gibt es zwei Begegnungszonen.

 

Schön wenn Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kunst/Kultur in einem Boot ist. Es macht Freude in eine gemeinsame Richtung zu rudern.